Schutzbestimmungen für nieder- und hochfrequente elektromagnetische Felder
- Schutz vor elektrischen und magnetischen Feldern
- Schutz vor Unfällen mit elektrischem Strom
Schutz vor elektrischen und magnetischen Feldern
- Künstliche elektrische und magnetische Felder im Frequenzbereich
von 0 Hz bis zu GHz werden heute durch eine Vielzahl
technischer Quellen erzeugt.
- Um den Menschen vor Schädigung seiner Gesundheit zu schützen,
gibt es internationale und nationale Normen.
- In den Normen werden die höchstzulässigen Grenzwerte
für die elektrischen und die magnetischen Feldstärken
festgelegt.
Schutz vor Unfällen mit elektrischem Strom
- Der alltägliche Umgang mit elektrischen Geräten
und mit elektrischen Anlagen birgt das Risiko eines Elektrounfalles.
- Bei einem Elektrounfall berührt der Mensch zwei spannungsführende
Teile, so dass er Teil des Stromkreises wird.
- Die Stromstärke, die den Menschen durchfließt,
hängt von der Berührungsspannung und dem Widerstand
der Kleidung, der Haut und der Körpergewebe ab.
- Die Wirkungen hängen von der Stromstärke, von der
Dauer der Einwirkung, vom Stromweg im Körper und der Stromform ab.
- Technische Sicherheitsmaßnahmen wie Fehlerstromschutzschalter,
Schutzleiter und Erdung sollen das Risiko eines Elektrounfalles
minimieren.
- Bei Durchströmen des menschlichen Körpers von Arm
zu Arm treten bei einem niederfrequenten elektrischen Strom folgende
Wirkungen auf:
- 1 mA merklicher Reiz
- 10 mA Kontraktion der Armmuskulatur
- 25 mA Atmungsbehinderung
- 80 mA Rhythmusstörungen des Herzens
- 100 mA Herzkammerflimmer
- Unter ungünstigen Umständen können schon Spannungen
ab 65 V tödliche Stromstärken verursachen.
- Erste Hilfe bei Elektrounfällen
- Stromkreis unterbrechen und Unfallopfer ohne eigene Gefährdung
aus dem Stromkreis bringen.
- Künstliche Beatmung und Herzmassage, wenn die Atmung
und die Herztätigkeit beeinflusst erscheint.
Begriffe: Künstliche Quellen Normen
Grenzwerte Elektrounfall Berührungsspannung
technische Schutzmaßnahmen
M P -
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